Wochenend-Schneeschuhtour auf den Motto del Toro 14. - 15. 02. 2026
Am Samstagmorgen, 14.02.2026, starteten wir unsere Schneeschuhtour mit der Anreise nach Nante:
Zuerst brachte uns die Bahn nach Airolo, von wo aus wir mit dem Bus weiter nach Nante fuhren. Der eigentliche Aufstieg begann dann durch den märchenhaft verschneiten Winterwald, der uns nach Ravina auf 1’784 Meter führte. Von dort wanderten wir weiter in Richtung Sasso della Preda (2’000m), stets begleitet von einer Schneedecke, die uns beim Spuren forderte.
Anschliessend querten wir hinüber zur Cascina di Lago und stiegen von dort via Zemblasca zum Rifugio Garzonera auf. Zwischenzeitlich setzte mal leichtes Schneegestöber ein, das sich aber nach 30 Minuten wieder verzog. Besonders für die Vorderen in unserer Gruppe war das Spuren durch den Schnee eine anstrengende Aufgabe. Die Lawinensituation war mit Stufe 3 für unsere Tour noch akzeptabel, da wir viel in dichtem Wald waren. Das Rifugio Garzonera ist eine Selbstversorgerhütte – wir teilten sie mit einer vierköpfigen Basler Sektionstour. Nach vorheriger Absprache haben wir das Kochen gemeinsam organisiert. Die Hütte selbst war bereits angenehm warm, da sie in der Nacht zuvor schon benutzt worden war. Die Verpflegung trugen alle Teilnehmenden gemeinschaftlich aufgeteilt im Rucksack hinauf.
Nach einer erholsamen Nacht klarte am Sonntagmorgen das Wetter auf; nur der Wind machte sich über den Graten bemerkbar und sorgte für starke Schneefahnen. Aufgrund der Verhältnisse verzichteten wir auf den eigentlichen Gipfel und bestiegen stattdessen einen Vorgipfel auf 2’100 Meter – dafür wurden wir mit Sonne und Windstille belohnt. Nach dem Abstieg zur Hütte stärkten wir uns kurz und machten uns dann via Pian Taiöi an den Rückweg nach Nante. Zum Abschluss besuchten wir an der Talstation Psciüm noch die Caseificio, wo wir feinen Käse und etwas Süsses geniessen konnten. Die Rückreise führte uns wieder per Bus nach Airolo und weiter mit der Bahn nach Hause.
Wir blicken auf ein wunderschönes Schneeschuhwochenende bei guten Bedingungen zurück, das sowohl sportlich als auch landschaftlich beeindruckend war.
HP Kempf
Fotos Hanspeter, Andreas









