Wergenstein statt Schwarenbach 20. - 22. 02. 2026
Die Ausgangslage für unsere drei Skitourentage hatte es in sich: Lawinenstufe 4, dazu anhaltender Schneefall – echte Herausforderungen! Doch Vivi plante umsichtig drei sichere Touren und verlegte den Ausgangsort von Schwarenbach nach Wergenstein.
Tag 1: Von Mathon aus nahmen wir Kurs aufs Zwölfihorn. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns nach oben – hinein ins Whiteout, mit dem Gipfel irgendwo im Nirgendwo. Sicht? Kaum vorhanden. Motivation? Ungebrochen! Als Belohnung folgte eine tolle Abfahrt den blauen Störungen entlang. Der Flow stimmte – und so hiess es einstimmig: nochmal anfellen! Also nochmals hoch bis ins Whiteout und runter in die zweite, abwechslungsreiche Abfahrt mit kleinen und grösseren „Badewannen“. J Läck Bobby: welch positive Überraschung heute!
Tag 2: Dichter, nasser Schneefall begleitete uns vom ersten Schritt an. Der Aufstieg von Flerden zum Tguma wurde zur echten Durchhalteprüfung – oben angekommen waren wir von innen wie von aussen feucht. Doch wir liessen uns nicht entmutigen. Im oberen Teil der Abfahrt setzten wir trotz Blindflug entschlossen unsere Spuren in den frischen Neuschnee. Schwung für Schwung, Kurve um Kurve wuchs der Genuss. Läck Bobby: Was doch an einem so grauen, nass verschneiten Tag alles möglich ist.
Tag 3: Über Nacht fiel nochmals Neuschnee, und für heute war strahlendes Wetter angesagt – perfekte Motivation! Aufgrund der weiterhin grossen Lawinengefahr blieb der Spielraum klein. Vivi plante vorausschauend und wählte als erstes Etappenziel mit Start in Lohn den Rappachopf, dann das Halbzwölfihorn und schliesslich das Zwölfihorn von der Südostseite her. Die Abfahrten? Einfach super: Pulver, Tempo, Jubelrufe – was für ein Finale! Läck Bobby, war das schön!
Danke, Vivi, für die tollen, unvergesslichen Tourentage! Und einstimmig sind wir der Meinung: Das war grosse Klasse!
Fotos Hebi Meier/Brigitte Böhi











