Skitourenlager Andermatt 13.  - 17. 04. 2026

JO, KiBe, Tourenberichte

Montag:

Nach einer gemütlichen Anreise haben wir uns in Altdorf getroffen und sind dann alle zusammen in die Boulderhalle Granit-Indoor gefahren, da das Wetter für eine Skitour nicht so optimal war. Wir boulderten den ganzen Tag, gewisse ganz wild, andere faulenzten lieber auf den Matten. Danach wurden wir mit Kuchen gestärkt 🙂 In der Jugi in Hospental angekommen haben wir uns eingepufft und mussten bald feststellen, dass wir jetzt schon eine Riesensauordnung haben. Unsere Hobbyfriseurin Ina konnte auch schon die ersten Haare schneiden, Fazit -> die Haare von Hanna waren nachher ziemlich kurz.

Dienstag:

Mit wenig Schlaf aber einem feinen Zmorge sind wir in den Tag gestartet. Auch heute war das Wetter im Norden nicht so gut, darum gingen wir in den Süden. Im Maggiatal haben wir uns im Klettergarten Torbegio vergnügt. Es wurde viel geklettert, am Schluss konnten wir sogar noch eine Mehrseillänge machen. Das Ganze haben wir dann mit einer Plantsch-Party in der Maggia und einer feinen Pizza in der Pizzeria Airolo abgeschlossen. Vor dem Schlafen wurde nochmals an den Haaren von Hanna gearbeitet, sie waren dann einfach noch kürzer.

Mittwoch:

Mit viel Schlaf und einem guten Zmorge starteten wir in den schönen Tag. Wir fuhren mit dem Auto nach Andermatt, dann kauften wir unsere Tickets und fuhren mit der Matterhorn Gotthardbahn zum Oberalppass. Da machten wir uns auf den Weg in die Fellilücke. Als wir da waren, war es sehr windig! Nach der rassigen Abfahrt zum Oberalppass assen wir ein feines Zmittag und fuhren dann mit der Matterhorn Gotthardbahn wieder nach Andermatt. In Andermatt fuhren wir mit dem Auto zum Coop; da durfte jeder eine Glace oder gefrorene Erdbeeren aussuchen. Danach gingen mit dem Auto zur Jugendherberge in Hospental. Nach der Skitour hatten wir noch einen grossartigen Spieleabend. Anschliessend dem Spieleabend erlaubten wir uns noch einen kleinen Spass, und wir assen dann ein grossartiges Znacht. Wir machten uns bereit für die Nacht, und gingen mit vielen Träumen ins Bett!

Donnerstag:

An einem schönen Morgen starteten wir den Tag mit viel Schlaf und einem gutem Zmorge. Nach dem Zmorge starteten wir das Auto und fuhren durch den Gotthardstrassentunnel ins Bedrettotal. Als wir in All’Acqua waren, packten wir die Sachen und liefen los Richung Pizzo Grandinagia. Als wir ein bisschen unter dem Pizzo Grandinagia waren, demontierten wir unsere Felle und fuhren zu unserem Auto, da assen wir ein feines Zmittag! Dann ging es mit dem Auto nach Altdorf. Sarah ging mit Léon in den Notfall, denn er hatte sich in den Finger geschnitten. Die anderen gingen in den Klettergarten Rynächt in Altdorf. Als Léon endlich vom Notfall kam, fuhren wir nachhause in die Jugendherberge in Hospental.

Freitag:

Am Freitagmorgen wurden wir aufgeweckt, assen ein feines Zmorge und packten unsere Kleider, denn heute war unser letzter Tag. Am Morgen früh gingen wir auf die Matterhorn Gotthardbahn und fuhren zum Oberalppass, von dort aus machten wir uns auf den Weg zum Pazolastock, 2’739 m.ü.M. Es war eine strenge Skitour, trotzdem haben es alle auf den Gipfel geschafft. Alle? Nicht ganz, denn Léon konnte nicht auf die Skitour mitkommen, weil er Schmerzen im Knie hatte. Er blieb deshalb auf dem Oberalppass im Zug sitzen und fuhr weiter bis nach Disentis/Mustér. Da durfte er mit einem Postautofahrer über den Lukmanierpass nach Biasca. Er nahm den Zug nach Bodio und fuhr danach durch den Gotthardbasistunnel nach Erstfeld, da musste er umsteigen auf den Zug zurück nach Andermatt. Die Gruppe auf dem Pazolastock demontierte nach einer kurzen Pause die Felle und fuhr zurück auf den Oberalppass. Es war die beste Abfahrt der Saison, perfekter Firn! Von da nahmen wir den Zug nach Andermatt. In Andermatt angekommen, trafen wir Léon wieder und gingen dann gemeinsam zum Lagerhaus. Als wir im Lagerhaus angekommen sind, assen wir Zmittag, packten das Gepäck ins Auto und fuhren los nach Altdorf. Kaum in Altdorf angekommen, gingen wir in eine Gelateria und assen dort ein feines Glace. Als wir mit der Glace fertig waren, stiegen alle ein, ausser Linus, denn er war noch auf der Toilette. Sie fuhren los und wollten ihn einfach zurücklassen. Doch Glück gehabt, sie hielten an der Kreuzung an und haben Linus trotzdem noch eingeladen. Wir fuhren zum Bahnhof Altdorf und verabschiedeten uns von allen, denn das Lager war zu Ende.

Mit dabei waren: Linus Liechti, Léon Liechti, Michelle Alvarado, Hanna Muche, Ina Speck, Maren Speck
Bergführer Sämi Speck, Tourenleiterin Sarah Lorenz