Silberen, 2’318m 08. 03. 2026
Entlang des frühlingshaften Zugersees, durch den grünen Talkessel von Schwyz hinein ins Muothatal – und auch dort kein Schnee!? Die Pragelpassstrasse hinauf, an den grünen Matten beim Gasthaus Kreuz vorbei bis Fruttli auf aperer Strasse – doch dort begann die kompakte und durchgefrorene Schneedecke. Aus dem warmen Auto hinaus und in die kalte Daunenjacke hinein, das Thermometer stand am frühen Morgen noch tief. Das Warm-up folgte bald, denn nach der ersten Kehre noch auf der Passstrasse nahmen wir die Abkürzung über die Oberist-Weid. Den Aufschwung dort bewältigte niemand mit den Skiern an den Füssen.
Wieder zurück auf der Passstrasse waren sodann alle warm gelaufen und es ging gemütlich weiter zur ersten Pause mit Sonne beim Unter Roggenloch. Beim Ober Roggenloch liessen wir den Bödmerenwald unter uns und genossen die – wenn auch durch Sahara-Staub getrübte – Weitsicht zu höheren (Gipfel-)Zielen der Glarner und Urner Alpen.
Die Aufstiegsroute ist bezüglich Exposition, Steilheit und Aussicht sehr abwechslungsreich und kurzweilig.
Die Silberen ist, wie im SAC-Führer gut beschrieben, «… ein Berg ohne Gipfel …» und lässt entsprechend für alle möglichen Tätigkeiten Platz.
Die Bedingungen auf der Abfahrt waren so, wie man sich das im Frühling wünscht: ein Zentimeter Sulz auf harter Unterlage. Zunächst entlang der Aufstiegsroute, in Rinnen, über Kuppen und um Mulden herum zurück zum Chalberloch. Von dort steil hinunter zur Pragelpasshöhe. Die kurze, flache Passage zur Gruebi haben wir mit einer Bächli-Querung oberhalb der Brücke bewältigt und so schnell hinter uns gebracht. Von der Gruebi ging es dann dem Wanderweg entlang auf den Guetentalboden, über diesen hinweg und dem Starzlenbach nach hinunter zurück – mit den Skiern bis zum Parkplatz.
Fotos Andreas Winiger

















