Rickhubel 01. 03. 2026

Sektion, Tourenberichte

Am Morgen trafen wir uns um 08:00 Uhr in Zug beim Kiss & Ride. Noch etwas verschlafen, aber motiviert, verluden wir die Ausrüstung und machten uns gemeinsam auf den Weg Richtung Langis.

Beim Parkplatz Langis starteten wir gegen 09:20 Uhr in die Tour. Schon beim Loslaufen war klar: Die Bedingungen würden heute nicht perfekt sein. Der Nebel hing dicht über der Landschaft und nahm uns immer wieder die Sicht auf die umliegenden Gipfel.

Der Aufstieg zum Rickhubel führte über rund 3,03 Kilometer und dauerte etwa 1 Stunde und 20 Minuten. Trotz der überschaubaren Distanz war es kein Selbstläufer. Die Schneeverhältnisse waren durchzogen – stellenweise ausreichend, dann wieder knapp oder bereits etwas abgeblasen.

Ursprünglich hatten wir geplant, weiter auf den Fürstein zu steigen. Doch je höher wir kamen, desto deutlicher wurde, dass dort nicht überall genügend Schnee lag. In Kombination mit dem dichten Nebel entschieden wir uns bewusst gegen dieses Ziel.

Nach einer Pause von ca. 30 Minuten auf dem Rickhubel machten wir uns über die gleiche Route an die Abfahrt. Auch hier bestätigten sich die eher mässigen Schneeverhältnisse – fahrbar, aber ohne wirklichen Pulverschnee-Genuss. Dennoch war es schön, gemeinsam unterwegs zu sein und trotz schwieriger Bedingungen das Beste aus dem Tag zu machen.

Zurück beim Parkplatz waren wir zufrieden: keine Traumverhältnisse, kein Fürstein, aber eine solide Tour, gute Gespräche und wertvolle Bewegung draussen in der Natur. Manchmal geht es eben nicht um den perfekten Gipfel, sondern um die Entscheidung, klug umzukehren und trotzdem einen guten Tag zu erleben.

Bericht: Geremia Simonella

Fotos Sascha Brunner, René Gnos