Erfolgreiche 144. Generalversammlung 23. 11. 2025

FaBe, JO, KiBe, Sektion, Tourenberichte

Die 144. Generalversammlung der SAC Sektion Rossberg fand am Sonntag, 23. November 2025 im Theater Casino Zug statt und war vollständig ausgebucht. Die Mitglieder erlebten einen Abend, der klassische statutarische Geschäfte mit einem klaren Blick in die Zukunft der Sektion verband.

Zu den Ehrengästen zählten in diesem Jahr Stadtrat Etienne Schumpf, Vorsteher des Bildungsdepartements der Stadt Zug, sowie Marco Dirren, Präsident des SAC Zentralvorstands. Beide richteten persönliche Grussworte an die anwesenden Mitglieder und betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements sowie das Wirken der Sektion Rossberg für die Bergsport- und Vereinslandschaft im Kanton Zug und darüber hinaus.

Zu Beginn standen die formellen Traktanden im Zentrum: Das Protokoll der Vorjahresversammlung wurde genehmigt, der Jahresbericht des Präsidenten gewürdigt und die Jahresrechnung per 30. September 2025 mit einem deutlichen Gewinn sowie einer soliden Eigenmittelsituation bestätigt. Gleichzeitig wurde das Budget 2025/2026 mit unveränderten Mitgliederbeiträgen verabschiedet, was die stabile finanzielle Basis der Sektion unterstreicht. Das Mitgliederwesen zeigte mit rund 4’450 Mitgliedern eine nur leicht rückläufige, insgesamt aber sehr robuste Entwicklung, mit bemerkenswert vielen, zum Teil auch sehr langjährigen Mitgliedern.

Ein Schwerpunkt des Abends war die strategische Weiterentwicklung der Sektion. Die Versammlung genehmigte die Statutenanpassung gemäss neuem Branchenstandard des Schweizer Sports, inklusive Integration der Ethik- und Doping-Regeln von Swiss Olympic, eine Voraussetzung für künftige Sportfördergelder. Gleichzeitig stellte der Vorstand die Neuausrichtung des Ressorts Umwelt vor: Anstelle rigider Vorgaben setzt der SAC Rossberg gezielt auf Anreize, Eigenverantwortung und umweltschonende Mobilität bei Touren. Mit der Wahl von Ulla Lottenbach als neue Ressortleiterin Umwelt erhielt dieses Thema ein klar profiliertes Gesicht, während Fridolin Andermatt nach 18 Jahren engagierter Aufbauarbeit mit Dank verabschiedet wurde.

Grosse Beachtung fand der Projektbericht zur Sustlihütte. Die Mitglieder erhielten einen Überblick über die bereits erreichten Meilensteine, die laufende Bauphase und das Finanzierungsmodell für das insgesamt mehrjährige und mehrere Millionen Franken umfassende Umbau- und Erweiterungsprojekt. Die präsentierten Zahlen und der Zeitplan mit geplanter Einweihung im Jahr 2026 machten deutlich, dass die Sektion mit der Sustlihütte langfristig in eine moderne, funktionale und nachhaltige Infrastruktur investiert. Ergänzend berichteten die Ressorts über ein sehr umfangreiches Touren- und Kulturprogramm, das im kommenden Jahr über 400 Touren und zahlreiche Vorträge umfasst.

Den persönlichen Charakter der GV prägten schliesslich die Ehrungen und Abschiede. Mehrere Mitglieder wurden für Jahrzehnte der Treue zur Sektion ausgezeichnet, und die langjährigen Hüttenwarte des Bärenfangs, Markus Lüscher und Martin Hugener, wurden für ihr ausserordentliches Engagement zu Ehrenmitgliedern vorgeschlagen. Zudem gedachte die Versammlung der im Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder in würdigem Rahmen. Insgesamt zeigte die Generalversammlung eine lebendige, gut geführte Sektion, die auf einem soliden Fundament steht und gleichzeitig mit Projekten wie der Sustlihütte, der Stärkung des Umweltressorts und einem breiten Tourenangebot klar in die Zukunft ausgerichtet ist.