Drei Schwestern und Fürstensteig 03. 09. 2026

Sektion, Tourenberichte

Ein perfekter Tag für diese einzigartige Wanderung hoch über dem Liechtensteiner Rheintal: Heiter Sonnenschein und endlich angenehme Temperaturen. Früh geht es los, Zug ab 5:26 Uhr, in Richtung Sargans und mit einigem Umsteigen nach Planken. Die morgendliche Frische hilft uns, die vielen Höhenmeter mit einer gewissen Leichtigkeit anzugehen und nach einem Zwischenstopp in der Gafadurahütte geht es zügig weiter hoch via Sarojasattel zum Einstieg zu den Drei Schwestern. Nun wird es spannend: Kraxelnd, über Leitern und in den Fels geschlagene Tritte schlängeln wir an den ersten zwei Schwestern vorbei und mit Hilfe der vielen Fixseile stehen wir schon bald auf der höchsten Schwester und lassen die Blicke in die Weite und die Tiefe schweifen.

In einem abwechslungsreichen Auf und Ab, zum Teil mit Hilfe der Hände, erklimmen wir drei weitere Gipfel: Zuerst den Garsellikopf, weiter zum höchsten Punkt der Tour, dem Kuegrat (2’123m) und schliesslich noch ein Abstecher zum Gafleispitz. Die Landschaft und Pfade überraschen immer wieder, mal steinig und felsig, dann wieder lieblich mit vielen Bergkiefern am Wegrand.

Nach etwa sechs Stunden erreichen wir den Gafleisattel. Das letzte Spektakel steht an, der Fürstensteig, dessen Bau Fürst Johann II um 1898 in den Fels hauen liess. Steil steigen wir ab in das felsige, hervorragend gesicherte Labyrinth und staunen immer wieder über dieses einzigartige Werk. Die letzten 200 Höhenmeter abwärts sind ein Auslaufen auf guten Pfaden. Bevor es mit dem Bus weiter talwärts geht, gönnen wir uns eine Einkehr in der Bergwirtschaft Matu bei Gaflei. Rosmarie, Elsbeth, Doris, Thomas und ich sind uns einig: Das war ein absolut gelungener Tag.

Jeannine

 

Fotos Thomas, Doris und Jeannine