3 Tage Hochtourenlager 13.  - 15. 07. 2025

JO, Tourenberichte

Samstag 13.7.2025 – Strahlengrätli
Am Sonntag machten wir uns mit dem ÖV auf den Weg von Zug
Richtung Altdorf, wo unser Bergführer uns abholte. Danach ging es über die
gewundene Strasse hoch auf den Furkapass. Vom Parkplatz aus begann dann der
1,5-stündige Aufstieg zur Sidelenhütte. Nach der Zuweisung der Zimmer und dem
Abladen des unnötigen Gepäcks, machten wir uns auf den Weg Richtung Unter
Bielenlücke. Von dort aus ging es weiter zum Zustieg des Strahlengrätlis. Dort
bildeten wir 3 Seilschaften und durchstiegen dann so den Grat. Das Ganze war eine
ZS-Tour mit einem Schwierigkeitsgrad von 3a. Oben angekommen assen wir dann
zu Mittag und machten uns schliesslich auf den Rückweg zur Hütte, wo wir dann
noch ein feines Schoggikuchenstück assen.

Montag, 14.07.2025 – Schildkrötengrat
Dank einer schlechten Wettervorhersage durften wir zum spätestmöglichen Zmorge erscheinen. Den Morgen verbrachten wir dann, verschont vom regnerischen Wetter, mit spannender Theorie in der Hütte. Später bei trockenem Wetter folgte Praxisauffrischung um die Hütte. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zum nahegelegenen Schildkrötengrat. Der Fels war wieder trocken und schön zu klettern. Mit einem Abstecher auf den Nixen, konnten wir gleich noch die am Morgen gelernten Abseiltechniken anwenden. Der Grat bot schöne Aussicht, die wir bei einer kleinen Pause genossen. Bevor es (an den Kamelen vorbei, ohne sie zu besteigen) wieder zurück zur Hütte fürs Znacht ging.

Dienstag 15.07.25 – Galenstock Südsporn
Am Dienstag hat uns der Wecker um 3:50 Uhr aus dem Bett geholt. Etwas verschlafen packten wir unsere Siebensachen und über Geröll und Schneefelder gings im Dunkeln los Richtung Galenstock. Auf dem Weg zum Einstieg in den Südostgrat hat uns der Himmel ein kleines Spektakel geboten: Morgenrot, Regenbogen und dunkle Wolken am Horizont. Während der Gratkletterei und der anschliessenden Passage über die Firnflanke kamen besagte Wolken immer näher und dank zügigem Tempo und guten Seilschaften erreichten wir den Gipfel kurz bevor der Regen einsetzte. Beim Abseilen wurde uns die Aussicht über die imposante Felswand durch dichten Nebel verwehrt, worum der eine oder die andere vielleicht gar nicht so unglücklich waren. Nach dem Sprung über den Bergschrund des Sidelengletschers erreichten wir über Gletscher, Schneefelder und Gletscherschliffe wieder die Sidelenhütte. Dort wurden wir nochmals wunderbar verpflegt mit Penne und Schoggiwürfeln und machten uns dann auf den Heimweg.

Danke Sonja und Timo fürs Organisieren, Leiten und Ausbilden, es hat mega Spass gemacht mit euch!