Rigi Kulm 1798 m |
| Mi 28. Jul. 10 |
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| T3 – ab Seebodenalp über den Bänderweg, -- so schrieb unser Tourenleiter Kari Müller, Walchwil, dieses sonst selbst für Senioren etwas abgegriffene Ziel aus. Während die meisten diese sehr attraktive Variante schon kannten, so hatten sie doch viele lange nicht mehr gemacht. Ab Seebodenalp folgen wir der Waldstrasse Richtung Stock und biegen dann scharf rechts, auf schmalem, steilem Pfad bergan. Im Abeggenhüttli gibt’s einen Halt, mit toller Sicht hinunter auf den Zugersee. Aber es sollte bald noch besser kommen: noch steiler, schmaler und in kurzem Zickzack gewinnen wir weiter an Höhe, bis der Weg markant abflacht und, rechts Richtung Stafel haltend, unterhalb der eindrücklichen Bänder weiterführt. Beim Bänkli auf „Tristenbödeli“ nochmals ein kurzer Halt, Augenmass nehmend hinauf zu den Bändern grad über uns und der sehr nahen Antenne auf Kulm, packen wirs rasch an, zwar im feuchten Gras und leider auch feuchter Nagelfluh. Der Weg ist aber gut gesichert mit Seilen, Stiften und Tritten, sodass wir problemlos auf Kulm durchs verzinkte Alpgatter zu den Bähnlitouristen, meist aus Uebersee, stossen. Noch hält sich der angekündigte Regen zurück, aber schon beim Picknick feuchtet es aus den Wolken, und alle verziehen sich ins Restaurant. „Kessiboden“ ist der Name unseres gemütlichen, kleinen Beizli und Kari, der die Verhältnisse gut zu kennen scheint, verlangt sogleich ein Kafi A..chbagge, der Wirt nickt verständnisvoll, worauf wir andern das ebenfalls verlangen; der Name sei rein geologischen Ursprungs beim markanten Felsen oberhalb. Der Abstieg über Stafel erfolgt dann doch noch teilweise im Regen, aber der stört uns nun nicht mehr gross; das Kernstück unserer schönen Tour konnten wir bei trockenen Verhältnissen geniessen. Herzlichen Dank Kari für diese originelle Variante. Teilnehmer: 13 Autor(en): US |