Wanderwoche Liparische Inseln |
| Di 18. Mai. 10 bis So 30. Mai. 10 |
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| In bester Stimmung und wahrscheinlich auch recht lautstark verlassen wir per IC den Bahnhof Zug, inmitten von griesgrämigen Pendlern. In Baar steigen noch einige zu, und können uns von besagten Pendlern kaum unterscheiden, der Tip an sie: "säg eifach allne grüezi"... Knapp an der Aschewolke vorbei, und unter etwas unangenehmen Umdispositionen der Reisemittel müssen wir über Hamburg (!) nach Neapel fliegen, aber pünktlich kann uns unser Reiseleiter Heinrich Gruber vor dem Flughafengebäude in Empfang nehmen. Schnurstraks und mit allem Gepäck geht es mit dem Büsslein zum Vesuv, wo der lokale Führer Binsenwahrheiten aber auch selbst-Erdichtetes zum besten gibt. Die fruchtbaren Hänge dieses noch aktiven Vulkans beeindrucken, ebenso die Fumarolen oben im Krater. Die längere Fahrt bei etwas bedecktem, aber trockenem Wetter führt uns der malerischen Küste entlang nach Sorrento, wo wir im Hotel Conca Park für die nächsten 3 Nächte bleiben. Mit der S-Bahn ("Circumvesuviana") fahren wir am folgenden Tag ins Zentrum von Neapel (= nea polis, neue Stadt), wo uns Signore Gaetano, der lokale und sehr bewanderte Führer zuerst durch die Altstadt und den Markt führt, sowie weitere Sehenswürdigkeiten dieser ehemals sehr eleganten Stadt. Der herumliegende Müll stört uns anfänglich noch, aber wir sollten uns rasch daran gewöhnen. Ein Stehlunch mit einer Pizza etc. bei einem Strassencafé gibt uns den nötigen Elan für das bevorstehende Pompej, wo uns die zahllosen Ueberreste aus dieser ehemals grossen Stadt, welche 79 n.Chr. durch den Vesuvausbruch schlagartig alles Leben auslöschte. Der Touristenstrom sollte uns auch auf den nächsten Tag vorbereiten.... Da stand Capri auf dem Programm. Die Bewältigung dieses Massenandrangs auf Fähren, in Cafés, auf den Strassen etc. ist recht eindrücklich. Heinrich führt uns aber rasch auf einem versteckten Weg via Anacapri auf den Monte Solara 560 m, und auf einem versteckten Wald- und Felspfad wieder direkt hinunter nach Capri. Die teuren Getränke halten uns aber nicht ab, unseren Durst zu löschen, schliesslich haben Senioren ein Leben lang gespart. Teilnehmer: Elisabeth Amrhein, Ruth Amstutz, Paul und Murielle Arnet, Hans Hegglin (Organisator), Armin Jauth, Peter und Hanny Keiser, Hans Lustenberger und Willy Meier, Josef und Carla Siegen, Adelheid Sommer, Ursula und Urs Scgwyter (Bericht) Autor(en): US |