Kletterwochenende Tessin |
| Sa 27. Mär. 10 bis So 28. Mär. 10 |
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| Kletterwochenende vom 27.-28. März 2010 Es war Samstag und sechs Uhr. Eigentlich viel zu früh um aufzustehen. Doch da wir uns um 7.20 Uhr am Bahnhof in Zug mit den anderen Kletterern treffen sollten, mussten wir so früh raus. Also fügten wir uns unserem Schicksal und trafen völlig verschlafen am Bahnhof ein. Nach und nach kam auch der Rest der Klettergruppe. So machten wir uns mit dem Zug auf den Weg in den Süden. Um uns die Zeit der zweistündigen Fahrt zu vertreiben, haben wir verschiedene Kartenspiele gespielt. Als wir dann in Bellinzona eintrafen, stiegen wir in eine S-Bahn um, mit welcher wir ein kleines Stück weiterfuhren. Den Rest unserer Reise haben wir mit einem Bus zurückgelegt. Nach einem kurzen Marsch kamen wir endlich bei dem Klettergarten an. Wir hatten das Ziel erreicht! Sofort machten wir uns ans Klettern. Na ja, zuerst wurden wir alle noch einmal über die verschiedenen Knoten instruiert. Dann ging es los. Den ganzen Tag wurde geklettert, mit Ausnahme von der Mittagspause. Das Wetter war traumhaft und warm. Es war sehr lustig, vor allem, wenn Eliane kletterte („Herrgott, ich chum nümm wiiter!“). Am späteren Nachmittag haben wir uns dann auf den Rückweg zum Bahnhof gemacht, wo für das Abendessen eingekauft wurde. Danach haben wir eine Weile am Lago Maggiore gesessen, den Ausblick genossen und „Blick am Abend“ gelesen. Dann haben wir uns auf den Weg zu unserem Schlafplatz gemacht. Wir sind wieder ein Stück mit dem Bus gefahren. Auf der Fahrt wären wir fast eingeschlafen. Kein Wunder, denn wir hatten einen anstrengenden Tag hinter uns. Nach der Busfahrt hatten wir noch einen für unsere müden Verhältnisse langen Weg zurückzulegen, bevor wir endlich unseren Schlafplatz erreichten. Es war eine Art Felsvorsprung, von dem aus man die ganze Stadt überblicken konnte. Wir machten uns sofort ans kochen und an die Holzsuche für unser Lagerfeuer. Zum „Z’nacht“ gab es Teigwaren und Sauce, rot oder Pesto, aus der Tüte. Deshalb war sie auch sehr lecker =) Nach dem Abendessen sassen wir noch lange um unser Lagerfeuer und redeten über dies und jenes. Es war so gemütlich, dass wir erst spät, als der Mond und die Sterne schon aufgegangen waren, in unsere Schlafsäcke krochen. Langsam aber sicher erwachten alle von einer sternenklaren aber kühlen Nacht. Nachdem sich auch die Letzten durchgerungen hatten, aufzustehen und ihre Schlafsachen zusammen zu packen genossen wir ein Frühstück mit Brot, Kaffe, Honig, Butter und Ovomaltine. Dabei hatten wir eine herrliche Aussicht über Locarno. Es schien als würde das Wetter unseren Ansprüche kennen. Satt und ausgeschlafen traten wir anschliessend den Weg in das wenig entfernte Klettergebiet an. Dort erwartete uns einen bis jetzt noch menschenleeren Fels. Es hatte uns unheimlich viel Spass gemacht, in der Wand zu klettern. Mit der Zeit kamen immer mehr Leute, die anscheinend ihren sonnigen Tag mit Klettern verbringen wollten.. So um 12.00 Uhr assen wir alle unseren mitgebrachten Lunch aus dem Rucksack. Die Zeit verging wie im Flug und bald mussten wir unsere Sachen zusammensuchen und aufbrechen Richtung Bahnhof. Von dort fuhren wir mit dem Zug bis nach Arth-Goldau. Hier mussten wir umsteigen und reisten den Rest bis nach Zug. Wir hatten für das Umsteigen nicht viel Zeit. Und zu all dem kamen wir vom Sonnenschein in den Regen. Wir können nun alle auf ein unvergessliches, spannendes, eindruckvolles, schönes, cooles und fantastisches Kletterwochenende zurückblicken. Dies werden wir so schnell nicht mehr vergessen! Teilnehmer: Mirjam, Anina, Eliane, Philemon, Oli, Corina, Jasmin, Ramun, Gabor, Philipp Autor(en): Mirjam, Eliane & Anina |